Sonnencreme gehört für die meisten zum Sommer dazu. Doch sie schützt nur dann zuverlässig, wenn man sie richtig anwendet. Viele cremen zu wenig, zu spät oder vergessen das Nachlegen – und wundern sich dann über den Sonnenbrand trotz hohen Lichtschutzfaktors.
Die Menge macht den Schutz
Die häufigste Ursache für unzureichenden Schutz ist zu wenig Creme. Für den ganzen Körper eines Erwachsenen braucht es etwa zwei bis drei Esslöffel. Wer sparsam aufträgt, erreicht bei Weitem nicht den angegebenen Schutz. Lieber großzügig und gleichmäßig auftragen.
Worauf es ankommt
- Creme dich etwa zwanzig Minuten vor dem Rausgehen ein
- Vergiss nicht Ohren, Nacken, Fußrücken und Lippen
- Cremo nach dem Baden und Abtrocknen erneut ein
- Erneuere den Schutz regelmäßig, vor allem beim Schwitzen
Nachcremen erhöht nicht die Zeit
Ein verbreiteter Irrtum: Nachcremen verlängere die Schutzdauer nicht. Es erhält lediglich den vorhandenen Schutz, der durch Schwitzen, Wasser und Abrieb nachlässt. Wer also lange in der Sonne ist, sollte mehrmals nachlegen, verlängert damit aber nicht die maximale sichere Zeit.
Schatten und Kleidung als bester Schutz
Creme allein reicht nicht. Die intensive Mittagssonne meidet man am besten ganz. Leichte, langärmlige Kleidung, ein Hut und eine Sonnenbrille schützen zuverlässiger als jede Lotion. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und braucht konsequenten Schutz.
Vorsorge, die sich lohnt
Konsequenter Sonnenschutz beugt nicht nur dem schmerzhaften Sonnenbrand vor, sondern senkt langfristig das Hautkrebsrisiko und hält die Haut länger jung. Ein paar Minuten Aufwand sind gut investierte Zeit.