Je näher der Sommer rückt, desto länger bleibt es abends hell. Was nach Feierabend schön ist, kann nachts zum Problem werden: Helles Licht bremst die Müdigkeit, und die kurzen Nächte lassen weniger Zeit zum Schlafen. Mit ein paar Anpassungen findest du trotzdem zur Ruhe.
Warum Licht das Einschlafen erschwert
Unser Körper bildet das Schlafhormon Melatonin erst, wenn es dunkel wird. Bleibt es abends lange hell, verzögert sich dieser Prozess, und wir werden später müde. Gleichzeitig weckt uns das frühe Morgenlicht zeitiger – die Nacht wird von beiden Seiten beschnitten.
Für Dunkelheit sorgen
- Verdunkelungsvorhänge oder Rollos halten das Licht draußen
- Eine Schlafmaske ist eine einfache Alternative
- Dimme das Licht in der Wohnung schon am Abend
- Meide helle Bildschirme in der letzten Stunde
Kühle hilft beim Schlafen
Im Frühsommer heizen sich Schlafzimmer tagsüber auf. Ideal sind etwa 16 bis 18 Grad. Lüfte deshalb in den kühlen Morgen- und Abendstunden kräftig durch und halte tagsüber die Fenster und Vorhänge geschlossen, damit die Hitze draußen bleibt.
Den Rhythmus halten
Auch wenn es verlockend ist, an lauen Abenden lange aufzubleiben: Feste Schlafenszeiten helfen dem Körper. Ein ruhiges Abendritual signalisiert, dass nun Schluss ist, ganz gleich, wie hell es draußen noch sein mag. So gewöhnt sich der Körper an den Takt.
Die schöne Jahreszeit genießen
Lange Abende laden zum Draußensein ein, und das ist gut so. Wer aber für Dunkelheit, Kühle und einen verlässlichen Rhythmus sorgt, kann beides haben: helle Sommerabende und erholsamen Schlaf.