Laufen ist die wohl unkomplizierteste Sportart: kein Studio, keine teure Ausrüstung, nur Schuhe und die eigene Haustür. Trotzdem scheitern viele Anfänger schon nach wenigen Versuchen. Meist liegt es daran, dass sie zu schnell zu viel wollen.
Der häufigste Fehler
Wer untrainiert losrennt und nach zehn Minuten keuchend stehen bleibt, verbindet Laufen schnell mit Quälerei. Der Körper braucht Zeit, um sich an die Belastung zu gewöhnen. Geduld und ein sanfter Einstieg sind wichtiger als Ehrgeiz.
Mit Geh-Lauf-Wechseln starten
- Wechsle zwischen kurzen Laufstücken und Gehpausen
- Beginne mit ein bis zwei Minuten Laufen, dann gehen
- Steigere die Laufanteile von Woche zu Woche
- Drei Einheiten pro Woche reichen für den Anfang
Auf den Körper hören
Du solltest beim Laufen noch sprechen können – das ist ein guter Hinweis auf das richtige Tempo. Wer außer Atem gerät, läuft zu schnell. Leichtes Muskelziehen am Anfang ist normal, stechende Schmerzen dagegen ein Signal zum Aufhören.
Die richtigen Schuhe
Das einzige wirklich wichtige Ausrüstungsstück sind passende Laufschuhe. Sie federn ab und schützen Gelenke. Eine Beratung im Fachgeschäft, gegebenenfalls mit Blick auf den Laufstil, lohnt sich, bevor Knie oder Füße protestieren.
Dranbleiben mit Plan
Setz dir ein kleines, erreichbares Ziel, etwa 20 Minuten am Stück zu laufen. Wenn du den Fortschritt spürst, wächst die Motivation von selbst. So wird aus dem ersten unsicheren Versuch nach einigen Wochen eine feste, vielleicht sogar liebgewonnene Gewohnheit.