Nach den deftigen Wintermonaten sehnt sich der Gaumen nach Frische. Der Frühling liefert sie: Bärlauch sprießt im Wald, der erste Spargel kommt auf den Markt, knackige Radieschen leuchten rot. Saisonal essen heißt jetzt vor allem leicht und aromatisch essen.
Das junge Grün der Saison
Frühlingsgemüse ist zart, würzig und steckt voller Geschmack. Es braucht kaum Zubereitung, um zu glänzen. Wer regional und saisonal kauft, bekommt Reife und Frische zum besten Preis.
- Bärlauch als würzige Alternative zu Knoblauch, etwa als Pesto
- Spargel, kurz gegart, mit etwas Butter oder Olivenöl
- Radieschen roh aufs Butterbrot oder in den Salat
- Junger Spinat und erste Kräuter für frische Akzente
Bärlauch richtig sammeln
Bärlauch lässt sich im Wald selbst sammeln, doch Vorsicht ist geboten: Die Blätter ähneln denen giftiger Pflanzen wie Maiglöckchen. Ein sicheres Erkennungsmerkmal ist der deutliche Knoblauchgeruch beim Zerreiben. Wer unsicher ist, greift besser zur Ware vom Markt.
Spargel einfach zubereitet
Spargel braucht keine aufwendige Soße. Weißen Spargel schälen, in Salzwasser mit einer Prise Zucker garen, grünen nur am unteren Ende. Schon mit etwas zerlassener Butter, neuen Kartoffeln und Schinken entsteht ein klassisches Frühlingsgericht.
Leichtigkeit auf dem Teller
Die Frühlingsküche ist eine Einladung, nach dem Winter wieder bunter und leichter zu essen. Probier dich durch das frische Angebot – mit jedem neuen Saisongemüse holst du dir ein Stück Frühling auf den Teller.