Viele von uns verbringen den Großteil des Arbeitstags im Sitzen. Was bequem wirkt, fordert auf Dauer seinen Tribut: Rücken, Kreislauf und Konzentration leiden unter dem Dauersitzen. Die Lösung sind keine großen Sporteinheiten, sondern viele kleine Bewegungspausen.
Warum Sitzen so problematisch ist
Beim langen Sitzen erschlafft die Muskulatur, die Durchblutung verlangsamt sich, und der Stoffwechsel fährt herunter. Forschung zeigt, dass ununterbrochenes Sitzen der Gesundheit schadet – selbst dann, wenn man sonst Sport treibt. Entscheidend ist, das Sitzen regelmäßig zu unterbrechen.
Pausen, die sich einbauen lassen
- Steh bei jedem Telefonat auf und geh ein paar Schritte
- Hol dir Wasser bewusst zu Fuß aus der Küche
- Nimm die Treppe statt des Aufzugs
- Mach kurze Dehnübungen für Nacken und Schultern
Die Faustregel
Ein guter Anhaltspunkt ist, etwa jede halbe bis ganze Stunde kurz aufzustehen und sich zu bewegen. Schon zwei, drei Minuten reichen, um den Kreislauf anzukurbeln und die Muskeln zu lockern. Wer einen Steharbeitsplatz hat, sollte zwischen Sitzen und Stehen wechseln.
Bewegung und Konzentration
Bewegungspausen sind kein verlorener Arbeitsanteil. Im Gegenteil: Eine kurze Unterbrechung bringt frisches Blut ins Gehirn und steigert die Konzentration. Oft löst sich ein Gedankenknoten gerade dann, wenn man kurz aufsteht und herumläuft.
Aus kleinen Schritten wird viel
Du musst den Arbeitsalltag nicht umkrempeln. Wer ein paar dieser kleinen Pausen zur Gewohnheit macht, sammelt über den Tag erstaunlich viel Bewegung – und tut Rücken, Kreislauf und Kopf zugleich etwas Gutes.