An heißen Tagen schwitzt der Körper, um sich zu kühlen – und verliert dabei viel Flüssigkeit. Wer nicht ausreichend nachtrinkt, riskiert Kopfschmerzen, Müdigkeit und im Extremfall ernste Kreislaufprobleme. Richtiges Trinken ist im Sommer deshalb mehr als eine Nebensache.
Mehr Bedarf bei Hitze
An normalen Tagen reichen für die meisten etwa anderthalb bis zwei Liter. Bei Hitze, Sport oder schwerer Arbeit steigt der Bedarf deutlich, weil über den Schweiß viel Wasser verloren geht. Warte nicht, bis der Durst kommt – er hinkt dem tatsächlichen Bedarf oft hinterher.
Die besten Durstlöscher
- Wasser, still oder mit Kohlensäure, als Basis
- Ungesüßte Kräuter- und Früchtetees, auch lauwarm
- Stark verdünnte Saftschorlen für unterwegs
- Wasserreiches Obst und Gemüse als Ergänzung
Was es mit Elektrolyten auf sich hat
Beim Schwitzen verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe wie Natrium und Kalium. Bei normalem Alltag gleicht eine ausgewogene Ernährung das problemlos aus. Erst bei sehr starkem Schwitzen über längere Zeit, etwa bei intensivem Sport, können mineralstoffhaltige Getränke sinnvoll sein.
Vorsicht bei diesen Getränken
Eiskalte Getränke belasten den Magen und kühlen weniger gut, als man denkt. Stark zuckrige Limonaden löschen den Durst schlecht und liefern unnötige Energie. Alkohol entzieht dem Körper zusätzlich Flüssigkeit und ist bei Hitze besonders ungünstig.
Den Überblick behalten
Stell dir an heißen Tagen sichtbar etwas zu trinken bereit und greife regelmäßig zu. Ein heller Urin ist ein gutes Zeichen für ausreichende Versorgung. So kommst du gut gekühlt und mit klarem Kopf durch den Sommer.