Zeitumstellung: Sanft durch den Wechsel zur Winterzeit kommen

Zeitumstellung: Sanft durch den Wechsel zur Winterzeit kommen

In der Nacht zum letzten Sonntag im Oktober werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Klingt nach geschenkter Schlafzeit, doch viele fühlen sich tagelang neben der Spur. Der Grund: Unsere innere Uhr richtet sich nach dem Licht, nicht nach dem Zifferblatt.

Warum die Stunde nachwirkt

Schon eine Stunde Verschiebung kann den Schlafrhythmus durcheinanderbringen, besonders bei Menschen, die ohnehin empfindlich auf Veränderungen reagieren. Plötzlich wird es nachmittags früh dunkel, und der Körper weiß nicht recht, wann er müde sein soll.

So gewöhnst du dich schneller

  • Geh in den Tagen davor jeweils 15 Minuten später ins Bett
  • Such am Morgen bewusst Tageslicht, am besten draußen
  • Halte die Schlafenszeit am Wochenende stabil
  • Verzichte abends auf helle Bildschirme im Bett

Licht ist der wichtigste Taktgeber

Morgenlicht signalisiert dem Gehirn, dass der Tag beginnt. Wer direkt nach dem Aufstehen ans Fenster geht oder eine kurze Runde dreht, stellt seine innere Uhr verlässlicher als mit jedem Wecker. An trüben Tagen hilft schon der Aufenthalt im Freien, weil selbst bewölkter Himmel deutlich heller ist als Zimmerbeleuchtung.

Geduld mit dem Körper

Die meisten Menschen brauchen drei bis fünf Tage, bis der Rhythmus wieder sitzt. Plane in dieser Zeit keine schlaflastigen Großprojekte und sei nicht streng mit dir, wenn du nachmittags ein Tief spürst. Ein kurzer Spaziergang wirkt dann besser als der dritte Kaffee.

Den dunklen Monaten begegnen

Die Winterzeit bleibt ein paar Monate. Statt gegen die frühe Dunkelheit anzukämpfen, lohnt es sich, Abende bewusst gemütlich zu gestalten – mit warmem Licht, ruhigen Routinen und einer festen Schlafenszeit. So wird der Wechsel weniger zur Last und mehr zu einer Einladung, etwas zur Ruhe zu kommen.