In der Nacht zum letzten Sonntag im März werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. Anders als im Herbst kostet uns das Schlaf: Plötzlich klingelt der Wecker gefühlt eine Stunde zu früh. Vielen macht gerade diese Umstellung zu schaffen.
Warum die fehlende Stunde nachwirkt
Unsere innere Uhr lässt sich nicht per Knopfdruck verstellen. Sie braucht einige Tage, um sich an den neuen Takt zu gewöhnen. In dieser Zeit fühlen sich viele morgens wie gerädert und am Abend noch nicht müde – ein kleiner, selbst gemachter Jetlag.
Sanft vorbereiten
- Geh in den Tagen davor schrittweise 15 Minuten früher ins Bett
- Stell auch die Mahlzeiten etwas vor
- Such gleich nach dem Aufstehen helles Licht
- Verzichte am Abend auf Koffein und schwere Kost
Licht ist der beste Taktgeber
Morgenlicht signalisiert dem Körper, dass der Tag beginnt, und hilft, früher müde zu werden. Wer direkt nach dem Aufwachen ans Fenster geht oder eine kurze Runde dreht, stellt seine innere Uhr schneller um. Abends dagegen sollte das Licht gedämpft sein.
Geduld in den ersten Tagen
Die meisten brauchen drei bis fünf Tage, bis der Rhythmus wieder sitzt. Plane in dieser Phase keine besonders fordernden Termine früh am Morgen und sei nachsichtig mit dir, wenn die Konzentration schwankt. Ein kurzer Mittagsspaziergang hilft über das Tief.
Bald folgt der helle Abend
Der Trost: Mit der Sommerzeit werden die Abende spürbar länger und heller. Sobald sich der Körper umgestellt hat, überwiegen die Vorteile – mehr Licht nach Feierabend lädt zu Bewegung und Zeit im Freien ein.