Im Sommer greifen wir bei Hitze ganz selbstverständlich zur Wasserflasche. Im Winter dagegen meldet sich der Durst seltener – und schon trinken viele zu wenig. Dabei verliert der Körper auch in der kalten Jahreszeit Flüssigkeit, nur weniger spürbar.
Warum der Durst im Winter trügt
Bei Kälte zieht sich der Körper zusammen und das Durstgefühl tritt in den Hintergrund. Gleichzeitig entzieht die trockene Heizungsluft den Schleimhäuten Feuchtigkeit, und beim Sport im Kalten verlierst du über die Atmung mehr Wasser, als du denkst. Der Bedarf bleibt also hoch.
So kommst du auf deine Menge
- Stell dir morgens eine Flasche oder Karaffe bereit als sichtbare Erinnerung
- Setz auf warme Getränke wie ungesüßten Tee, die im Winter angenehmer sind
- Trink zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser
- Halte auch unterwegs etwas zu trinken griffbereit
Was am besten geeignet ist
Die beste Wahl ist und bleibt Wasser, gefolgt von ungesüßten Kräuter- und Früchtetees. Sie wärmen, liefern Flüssigkeit und kommen ohne Zucker aus. Kaffee und Schwarztee zählen entgegen einem alten Mythos auch mit, dehydrieren also nicht.
Woran du einen Mangel erkennst
Trinkst du zu wenig, zeigt sich das oft an Kopfschmerzen, Müdigkeit, trockener Haut oder dunklem Urin. Eine helle, strohgelbe Farbe ist ein gutes Zeichen für ausreichende Versorgung. Wer auf diese Signale achtet, muss sich keine starren Literregeln auferlegen.
Eine kleine Gewohnheit mit Wirkung
Genug zu trinken ist eine der einfachsten Stellschrauben für Wohlbefinden und Konzentration. Mit ein paar sichtbaren Erinnerungen und warmen Getränken gelingt es auch im Winter, ohne dass du gegen ein fehlendes Durstgefühl ankämpfen musst.