Sekt um Mitternacht, dazu der eine oder andere Drink – Silvester gehört für viele zur feuchtfröhlichen Sorte. Der Preis dafür folgt oft am Neujahrsmorgen: Kopfschmerzen, Durst, flaues Gefühl. Wer versteht, wie der Kater entsteht, kann ihn deutlich abmildern.
Warum der Kater kommt
Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit, weil er die Nieren anregt, mehr Wasser auszuscheiden. Dazu kommen Abbauprodukte, die den Stoffwechsel belasten, und ein gestörter Schlaf. Die Mischung aus Flüssigkeitsmangel und Zellstress erklärt Kopfschmerzen und Mattigkeit am Morgen.
So beugst du vor
- Trink zu jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser
- Iss vor und während des Feierns etwas Herzhaftes
- Meide stark zuckrige Mixgetränke, sie verstärken den Kater
- Stell dir ein großes Glas Wasser ans Bett
Das Tempo macht den Unterschied
Nicht nur die Menge zählt, auch die Geschwindigkeit. Der Körper baut Alkohol nur langsam ab. Wer langsamer trinkt und Pausen einlegt, gibt der Leber Zeit und kommt mit weniger Beschwerden durch die Nacht.
Am Morgen danach
Gegen den Kater hilft vor allem Flüssigkeit, etwas Salziges und frische Luft. Wundermittel gibt es nicht – die Zeit und Wasser sind die einzigen verlässlichen Helfer. Ein Spaziergang bringt den Kreislauf in Schwung, auch wenn er anfangs Überwindung kostet.
Maß halten lohnt sich
Der angenehmste Neujahrsmorgen ist der, an dem du dich erinnern und bewegen kannst. Du musst nicht verzichten, um gut ins Jahr zu starten – ein bewusster Umgang mit dem Glas reicht meistens schon.