Schlafhygiene in langen Nächten: Besser schlafen, wenn es früh dunkel wird

Schlafhygiene in langen Nächten: Besser schlafen, wenn es früh dunkel wird

Im Winter sind die Nächte lang, doch viele schlafen trotzdem nicht besser. Lange im Bett liegen ist eben nicht dasselbe wie tief und erholsam schlafen. Gute Schlafhygiene – also die Gewohnheiten rund um den Schlaf – macht hier den Unterschied.

Der Körper liebt Verlässlichkeit

Feste Zeiten sind das Fundament. Wer jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ins Bett geht und aufsteht, auch am Wochenende, hilft seiner inneren Uhr. Unregelmäßige Zeiten wirken auf den Körper wie ein ständiger kleiner Jetlag.

Das Schlafzimmer als Ruhezone

  • Kühl halten, ideal sind etwa 16 bis 18 Grad
  • Möglichst dunkel und leise gestalten
  • Bildschirme und Arbeit draußen lassen
  • Das Bett nur zum Schlafen nutzen

Der Abend entscheidet über die Nacht

Wer bis kurz vor dem Schlafen am hellen Display sitzt, signalisiert dem Gehirn Tageslicht. Besser sind gedämpftes, warmes Licht und ein ruhiges Ritual: lesen, dehnen oder eine Tasse Kräutertee. Schwere Mahlzeiten und Alkohol am späten Abend stören den Tiefschlaf, auch wenn man davon zunächst müde wird.

Wenn der Schlaf nicht kommt

Wälzt du dich länger als 20 Minuten wach im Bett, steh lieber kurz auf und tu etwas Ruhiges bei schummrigem Licht. Krampfhaftes Einschlafenwollen macht den Kopf nur wacher. Auch das nächtliche Grübeln lässt sich entschärfen, indem du Gedanken vor dem Zubettgehen kurz aufschreibst.

Geduld statt Druck

Schlafgewohnheiten ändern sich nicht über Nacht. Gib neuen Routinen ein bis zwei Wochen Zeit. Die lange Winternacht wird so vom Frustfaktor zur Chance auf wirklich erholsamen Schlaf.