Schlaf und Bildschirme: Wie blaues Licht am Abend den Schlaf stört

Schlaf und Bildschirme: Wie blaues Licht am Abend den Schlaf stört

Noch schnell die Nachrichten checken, eine Folge schauen, durch soziale Medien scrollen – für viele gehört der Bildschirm zum Abendritual. Doch genau das kann den Schlaf empfindlich stören. Der Grund liegt im Licht, das die Geräte abstrahlen.

Was blaues Licht bewirkt

Bildschirme strahlen einen hohen Anteil an blauem Licht ab, das dem Tageslicht ähnelt. Unser Gehirn deutet es als Signal, wach zu bleiben, und bremst die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Die Folge: Wir werden später müde und schlafen unruhiger.

Nicht nur das Licht

Neben dem Licht hält auch der Inhalt wach. Aufregende Nachrichten, spannende Serien oder Diskussionen in sozialen Medien versetzen das Gehirn in Aktivität, wenn es eigentlich herunterfahren sollte. Beides zusammen macht das Einschlafen schwer.

Was du tun kannst

  • Leg das Smartphone eine Stunde vor dem Schlafengehen weg
  • Nutze abends den Nachtmodus mit wärmeren Farben
  • Verbanne Bildschirme aus dem Schlafzimmer
  • Ersetze das Scrollen durch ein Buch oder ruhige Musik

Ein neues Abendritual

Die größte Hürde ist die Gewohnheit. Es hilft, das Handy bewusst außer Reichweite zu legen, etwa zum Laden in einem anderen Raum. An die Stelle des Bildschirms kann ein ruhiges Ritual treten: lesen, dehnen oder einfach den Tag in Gedanken abschließen.

Besser abschalten, besser schlafen

Du musst nicht völlig auf Bildschirme verzichten. Schon eine bewusste bildschirmfreie Stunde vor dem Zubettgehen kann den Unterschied zwischen unruhigem und erholsamem Schlaf ausmachen.