Wenn es draußen klirrt, lockt die Wärme der Sauna besonders. Mehr als reines Wohlfühlprogramm: Der Wechsel von Hitze und Abkühlung ist ein sanftes Training für den Kreislauf und eine kleine Auszeit für Körper und Kopf zugleich.
Was beim Saunieren passiert
In der Hitze weiten sich die Blutgefäße, der Puls steigt, und der Körper beginnt zu schwitzen. Beim anschließenden Abkühlen ziehen sich die Gefäße wieder zusammen. Dieses Wechselspiel trainiert die Gefäße und kann auf Dauer das Wohlbefinden steigern.
So saunieren Einsteiger richtig
- Beginne mit kurzen Gängen von acht bis zwölf Minuten
- Kühl dich danach langsam ab, erst die Gliedmaßen, dann den Rumpf
- Ruh dich zwischen den Gängen aus und trink ausreichend
- Zwei bis drei Durchgänge reichen für den Anfang völlig
Mehr als nur Entspannung
Viele empfinden die Sauna als Stresslöser, und das hat seinen Grund: Die Wärme entspannt die Muskeln, der Rückzug aus dem Alltag beruhigt den Kopf. Regelmäßiges Saunieren wird zudem mit einer robusteren Abwehr in Verbindung gebracht, auch wenn es keine Garantie gegen Erkältungen ist.
Wann Vorsicht geboten ist
Nicht für jeden ist die Sauna geeignet. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akuten Infekten oder in der Schwangerschaft solltest du vorher ärztlichen Rat einholen. Wer sich unwohl fühlt, schwindelig wird oder Herzklopfen spürt, verlässt die Kabine besser sofort.
Ein Ritual für die kalte Zeit
Mit der richtigen Dosierung ist die Sauna ein wohltuendes Ritual gegen Winterkälte und Anspannung. Hör auf deinen Körper, übertreib es nicht und genieße die Ruhe – dann tut die Wärme Kreislauf und Seele gleichermaßen gut.