Heuschnupfen: Dem Pollenflug früh und gelassen begegnen

Heuschnupfen: Dem Pollenflug früh und gelassen begegnen

Während sich die meisten über die ersten Frühlingsboten freuen, beginnt für Allergiker die schwierige Zeit: Sobald Hasel, Erle und Birke blühen, melden sich juckende Augen, laufende Nase und Niesattacken. Wer früh handelt, kommt deutlich besser durch die Saison.

Den Pollen voraus sein

Die Saison startet je nach Witterung oft schon im Februar oder März. Wer seine Auslöser kennt, kann sich vorbereiten, bevor die Beschwerden voll einsetzen. Ein Pollenflugkalender und tagesaktuelle Vorhersagen helfen, besonders belastete Tage einzuschätzen.

Belastung im Alltag senken

  • Lüfte in der Stadt morgens, auf dem Land eher abends
  • Wasch abends die Haare, um Pollen aus dem Bett zu halten
  • Leg getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ab
  • Halte beim Autofahren die Fenster geschlossen

Was gegen die Beschwerden hilft

Gegen akute Symptome gibt es bewährte Mittel aus der Apotheke, etwa antiallergische Tabletten oder Nasensprays. Wichtig ist, sie rechtzeitig und regelmäßig anzuwenden, nicht erst, wenn die Nase schon zu ist. Eine Beratung in der Apotheke gibt Orientierung.

Wann zum Arzt?

Halten die Beschwerden an, stören den Schlaf oder wandern in die Atemwege, solltest du ärztlichen Rat suchen. Aus unbehandeltem Heuschnupfen kann sich mit den Jahren ein allergisches Asthma entwickeln. Eine Hyposensibilisierung kann für manche eine langfristige Lösung sein.

Den Frühling trotzdem genießen

Heuschnupfen muss die schöne Jahreszeit nicht vergällen. Mit guter Vorbereitung, den richtigen Mitteln und ein paar Anpassungen im Alltag lassen sich die Beschwerden so weit lindern, dass auch Allergiker das Erwachen der Natur genießen können.