Erkältung oder Grippe? So deutest du die Symptome richtig

Erkältung oder Grippe? So deutest du die Symptome richtig

Im Winter heißt es schnell, man habe „eine Grippe“, dabei steckt meist ein grippaler Infekt dahinter – also eine Erkältung. Die echte Grippe, ausgelöst durch Influenzaviren, ist eine andere Liga. Der Unterschied entscheidet, wie ernst du die Sache nehmen solltest.

Die Erkältung: lästig, aber harmlos

Eine Erkältung kommt schleichend. Erst kratzt der Hals, dann läuft die Nase, vielleicht kommt ein leichter Husten dazu. Fieber bleibt meist aus oder ist gering. Nach einer guten Woche ist der Spuk in der Regel vorbei.

Typische Erkältungszeichen

  • Langsamer Beginn über ein bis zwei Tage
  • Schnupfen und Halskratzen im Vordergrund
  • Kein oder nur mäßiges Fieber
  • Du fühlst dich angeschlagen, aber bist auf den Beinen

Die Grippe: plötzlich und heftig

Die echte Grippe trifft dich oft wie aus dem Nichts. Innerhalb von Stunden steigt hohes Fieber, dazu kommen starke Glieder- und Kopfschmerzen sowie ausgeprägte Erschöpfung. Viele Betroffene sind tagelang ans Bett gefesselt und brauchen Wochen, um wieder zu Kräften zu kommen.

Wann zum Arzt?

Bei plötzlichem hohem Fieber, Atemnot, anhaltender Schwäche oder wenn du zu einer Risikogruppe gehörst, solltest du ärztlichen Rat suchen. Auch wenn sich eine Erkältung nach über einer Woche verschlimmert statt bessert, ist das ein Warnsignal.

Was in beiden Fällen hilft

Ruhe, ausreichend trinken und Geduld sind die beste Medizin. Antibiotika wirken gegen die viralen Auslöser ohnehin nicht. Wer sich schont, statt krank weiterzumachen, verkürzt die Genesung – und steckt nebenbei weniger Menschen an.